Projekte / Neuigkeiten

Oktober 2018

Talina Perez spricht im Radio La Bruja, Quito über die Arbeit von Sol y Vida (Spanisch)

Internationaler Kinderkrebstag 2018

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Dankeschön Sol y Vida

Jahresbericht 2017

Valeria

Bei Valeria wurde 2015 am rechten Eierstock ein Tumor in Etappe II diagnostiziert. Deswegen wurde sie ein Jahr lang mit Chemotherapie und Bestrahlungen behandelt, Im Februar 2016 wurde sie entlassen. Heute, ein Jahr nach der Beendigung ihrer Therapien, besucht sie uns und erzählt uns sehr engangiert von der Erholung von ihrer Krankheit. Bis jetzt hatte sie keine Rückfälle und kommt alle drei Monate zu den Kontrolluntersuchungen. Valeria ist auch leicht lernbehindert, das erklärt vielleicht auch warum sie mit ihren Eltern und Geschwistern ein so glückliches Leben zu leben vermag. Vor kurzem feierte sie ihren 15. Geburtstag, den sie allerdings nicht feiern konnten, weil sie Opfer von einem Raubüberfall zuhause geworden sind und ihnen alles gestohlen wurde. Aber trotzdem sind Valeria und ihre Mutter sehr zufrieden mit dem gesundheitlichen Zustand. Von Sol y Vida hat Valeria die Medikamente erhalten, die sie für ihre Behandlung benötigte.

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2016Jahresbericht

Erdbeben  – Portoviejo – Provinz Manabi

Situation  November 2016:

Wir danken von ganzem Herzen allen Spendern in Deutschland und in der Schweiz , die speziell für die Erdbebenopfer in Manabi gespendet haben. Die Spenden waren sehr hilfreich, um den Computertomographen funktionstüchtig zu kriegen, wenn dies auch nicht auf Anhieb klappte. Dabei konnten wir den Ärzten  der Provinz Manabi das notwendige Instrument  bieten, sodass sie Verletzungen diagnostizieren und heilen konnten. Insgesamt gaben wir rund 9,500 $ aus für technische Teile, Medikamente und Wolldecken.

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Situation Juni 2016:

Nach dem Erdbeben vom April 2016 wurde der Computertomograph der Klinik durch die vielen Kurzschlüsse beschädigt und ist komplett ausgefallen. Das hat zur Folge, dass in ganz Manabi nur noch ein solches Gerät zu Verfügung steht und Patienten keine Diagnose bekommen können, ohne dass sie für Bilder nach Guayaquil verlegt werden  (3–4 Stunden Fahrt mit dem Ambulanz-Wagen). Dies beinhaltet einen riesigen bürokratischen Aufwand und Rückstau, so dass die Ärzte die Tomografie nur für die extremsten Fälle anwenden konnten. Diese Situation führt zu  fatalen Folgen, die im Normalfall leicht zu vermeiden  wären.

Indem man sieben verschiedene Bestandteile des Tomographen auswechselt, wäre er ohne weitere Reparatur wieder funktionsfähig. Es sind dies Zentralprozessoren, die ein Techniker aus Quito oder Guayaquil relativ einfach ersetzen kann, wenn die Bestandteile vorhanden sind. Wir haben nun entschieden, die Spendengelder für Erdbebenopfer für diese elektronischen Schaltungen zu verwenden. Wir sind derzeit dabei, verschiedene Angebote für die Prozessoren einzuholen und hoffen, dass wir den Apparat so schnell wie möglich funktionstüchtig machen können, damit die ganze Provinz Manabi davon profitieren kann und Leben gerettet werden.

Carolina, 3 Jahre alt

Carolina

Carolina ist drei Jahre alt. Vor zwei Jahren wurde bei ihr ein Retinoblastom und ein Wasserkopf diagnostiziert. Im Kinderkrankenhaus in Quito wurde ihr der linke Augapfel entfernt und ein “Ventil”  im Kopf gelegt. Dank der Hilfe des Vereins der “Damas Alemanas” wurde ihr eine Augen Prothese angepasst. Unsere Fundación Sol y Vida half ihr während der ganzen Zeit mit Nahrungsergänzungsmittel, weil sie auch zusätzliche Magen-Darm-Probleme hat, die ihr nicht erlauben, sich richtig zu ernähren. Die Chemotherapie beendete sie gut, aber die Kopfoperation aufgrund ihrer Hydrozephalie führte dazu, dass sie ihre Beine nicht mehr bewegen kann und dass sich eine schwere geistige Behinderung einstellte. Ihre Mutter Jessica, 27 Jahre alt, setzte alles daran, dass Carolina trotz der wirtschaftlichen und beruflichen Limitationen der Familie alle Behandlungen und Rehabilitationen durchführen konnte.

Der Vater Angel, 26 Jahre alt, verfügt nur über die Grundschulbildung und arbeitet als Wachmann. Auch die Mutter Jessica hat nur die Grundschule abgeschlossen, arbeitet als Hausfrau und kümmert sich um die drei Kinder. Seit kurzem besucht sie nun die Abendschule um ihre allgemeine Bildung weiter zu führen und eine neue Lebensperspektive mit erweiterten Möglichkeiten zu erlangen. Diese Hoffnung gibt ihr viel Energie und so hat sie neue Lebenspläne, ohne dabei die Verantwortung für ihre Kinder zu vergessen. Leider wird sie mit diesem Unternehmen nicht von ihrem Lebensgefährten unterstützt. Trotzdem lässt sie sich nicht davon abbringen, ihre Schulbildung weiterzuführen. Sol y Vida unterstützt und begleitet sie dabei.

Erdbeben in der Provinz Manabi, April 2016

Lesen Sie, wie es dem Team von Sol y Vida bei seinem Besuch in der Küstenstadt Portoviejo der Provinz Manabi 2 Monate nach dem Erdbeben vom 16.4.2016 erging

Bericht SyV Portoviejo

Enrique,  9 Jahre alt

Leidet an einem Sarkom und erhält Chemotherapie mit Hilfe von Sol y Vida.

Enrique

Merelyn, 2 Jahre alt

Leidet an einem Sarkom am Bein und erhält Chemotherapie mit der Hilfe von Sol y Vida.

Merelyn

Tayra  4 Jahre alt

Leidet an einem Hodgkin Linfom und erhält Chemotherapie mit Hlfe von Sol y Vida.

Tayra

 

Yamile

Unter dem Hodgkin-Lymphom leidet die 10jährige Yamile. Nach einem chirurgischen Eingriff und 6 Monaten Chemotherapie konnte sie mit großem Erfolg die Behandlung beenden. Nun muss sie sich noch alle drei Monate zur Kontrolle nach Quito begeben. Unsere Stiftung Sol y Vida versorgte Yamile mit den Medikamenten für die Chemotherapie und ließ ihr ein Nahrungsergänzungsmittel zukommen. Dem Mädchen geht es nun gut.

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Tania

Schon seit 2012 ist die zwölfjährige Tania aufgrund eines Hirntumors in Behandlung. 2015 wurde ein erneutes Anwachsen des Tumors festgestellt. Leider gibt es keine gute Prognose für sie. Trotzdem hilft die Stiftung bei der Beschaffung der Medikamente für die Chemotherapie mit der Hoffnung auf eine Besserung.

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Weihnachten 2015

Wir feiern Weihnachten mit unseren Krebskindern an der Universität San Francisco mit der Beilhilfe der Studenten und der Stiftung “Por una Vida”.

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Im Monat Oktober haben  wir sechs neue Patienten aufgenommen. Bis auf ein Kind sind alle jünger als 10 Jahre alt. Alle sind in einem stabilen Zustand, nur bei einem Mädchen tauchten Metastasen auf und es gibt kaum noch Hoffnung für sie. So betreuen wir aktuell 44 Kinder und Jugendliche, die an Krebs erkrankt sind und im Kinderkrankenhaus behandelt werden. Davon sind 20 „aktive“ Patienten, d. h. sie befinden sich in Behandlung, die anderen Kinder und Jugendlichen sind in der Nachbetreuungsphase, müssen aber regelmäßig zu Kontrollen nach Quito kommen.

Milena

Seit 2008 ist Milena unsere Patientin. Damals wurde bei ihr an beiden Augen ein Retinoblastom diagnostiziert. Deswegen wurden ihr beide Augäpfel entfernt. Aus verschiedenen Gründen versäumte es allerdings ihre Mutter, Milena die Augenprothesen einzusetzen. Die Folge ist, dass sich ihre Augenhöhlen verformt haben und zugewachsen sind. Deswegen muss sich das Mädchen nun einer erneuten Operation unterziehen, damit die Prothesen eingesetzt werden können. Sol y Vida unterstützt die Familie mit einer Zuzahlung an die Operation in Höhe von 300,- USD.

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Sarahi hat ein Retinoblastom (Augentumor) und wird gegenwärtig behandelt.

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Laura

Laura war sehr krank und wurde  notfallmässig in das  Krankenhaus SOLCA überreicht, wo man sie stabilisierte und ihre Behandlung fortsetzte.  Heute ist sie ein gesundes Mädchen mit erfolgreich abgeschlossener Chemotherapie. Die Eltern besuchen uns immer wieder aus Dankbarkeit.

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Madelein

Madelein ist unsere 11jährige Patientin. Vor acht Jahren wurde bei ihr ein Retinoblastom diagonstiziert; nach erfolgreicher Behandlung konnte sie 2008 die Behandlung beenden. Sol y Vida half bei den jährlichen Kontrolluntersuchungen sowie bei der Suche nach einer geeigneten neuen Schule, denn ihre Ex-Mitschüler machten ihr das Leben nicht leicht. Ihre Mutter kommt regelmäßig im Büro vorbei und berichtet uns von ihr. Leider fühlte sich Madelein im vergangenen Monat sehr schlecht, Erbrechen und extreme Müdigkeit belasteten sie, außerdem zeigte sich eine Ausbeulung am Arm. Im Kinderkrankenhaus Baca Ortíz vermutet man leider einen bösartigen Tumor, die Gewebeproben müssen noch ausgewertet werden. Wir hoffen für Madelein, dass sie auch diesen Tumor erfolgreich besiegt.

Karina

Seit August 2015 macht sich in unserem Büro eine Ex-Patientin als freiwillige Helferin nützlich. Karina, 18 Jahre, freut sich sehr, dass sie beim Sortieren und bei der Ausgabe der Kleidung helfen kann. Gleichzeitig lernt sie am Computer Word und Exel zu bedienen. Karina musste sich in der Vergangenheit einigen Operationen unterziehen. Als Kind erkrankte sie an einem Retinoblastoma, deswegen wurde ihr ein Auge entfernt. Allerdings versäumte sie die regelmäßige Nachsorge, so dass die Gesichtsmuskeln ungleichmäßig wuchsen. Dank der Hilfe von Sol y Vida und der Sociedad Damas Alemanas konnten durch einige Chirurgische Eingriffe ihre Gesichtszüge wieder etwas angepasst werden. Alle zwei Jahre muss sie sich einer erneuten Operation unterziehen, damit sie bald ein Leben wie eine ganz normale junge Frau führen kann.

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Wir organisierten  ein Geburtstagsfest für das 15jährige Mädchen, mit schlechter Überlebensprognose. Ihr grösster Wunsch war,  mit ihrer Familie und ihren Freunden ihren 15. Geburtstag feiern zu dürfen. Die Familie hat absolut keine Mittel dazu und Sol y Vida hatte sich bereit erklärt Raum und Essen zur Verfügung zu stellen.

Wir versuchen vermehrt, die Eltern durch Hygiene und Ernährungsberatung  mit Betreff zu unterstützen, dies besonders wenn das Kind in Chemotherapie ist.

Weiterhin versuchen wir mittels Aufklärungskampagnen zu verhindern, dass Familien die Behandlung ihrer krebskranken Kinder frühzeitig abbrechen. Dieses Projekt geschieht in Zusammenarbeit mit der Stiftung Corazones Valientes in Quito.

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Anthony

Bei unserem kleinen dreijährigen Patienten Anthony wurde ein Retinoblastom an seinem linken Auge festgestellt. Bei einem Retinoblastom hilft nur die Entfernung des Augapfels, um das Fortschreiten der Tumorerkrankung zu unterbinden. Diese erfolgte Mitte 2014. Momentan erhält er noch Chemotherapie. Anthony kommt aus Cayambe, seine Eltern haben sich getrennt. Unsere Fundación Sol y Vida hilft Anthony und seiner Familie durch die Übernahme des Busfahrpreises für die Fahrten nach Quito und zurück, durch die Vermittlung einer Augapfelprothese (gespendet von dem gemeinnützigen Verein „Damas Alemanas“), durch regelmäßige Nahrungsergänzungsmittel, durch eine motivierende Unterstützung der Mutter, die Behandlung ihres Sohnes zu unterstützen und nicht abzubrechen, und nicht zuletzt durch Kleidung und Spielsachen für alle Familienmitglieder.

Die Behandlung Anthonys läuft erfolgreich und ist bald abgeschlossen, dann kann er wieder gesund nach Cayambe zurückkehren.

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Jose

Unser kleiner Patient José ist drei Jahre alt, er ist der vierte von fünf Kindern. Er spielt leidenschaftlich gern mit Spielzeugautos und -lastwagen. Seine Eltern leben getrennt und große Armut herrscht bei ihm zu Hause in Latacunga, Provinz Cotopaxi.

Im Februar 2015 wurde bei ihm ein  Retroperitoneales Neuroblastom im Bauchbereich festgestellt. Dieses wurde sofort operativ entfernt. Nun muss er anfangs alle sieben Tage eine Chemotherapie machen, danach alle zwei Wochen.

Die Behandlung ist bei José bisher erfolgreich.

Unsere Stiftung hilft ihm und seiner Familie durch folgendes:

- Übernahme der Kosten für die Chemotherapie-Medikamente (Dactinomicina)

- Übernahme der Fahrtkosten für die Busfahrten von Latacunga nach Quito und zurück

- José erhält regelmäßig Nahrungsergänzungsmittel.

- Monatliche Lebensmittelspenden für die Familie.

- Die Mutter wird motiviert die Behandlung ihres Sohnes weiter zu führen, damit die Behandlung nicht abgebrochen wird.

- Kleidung und Spielsachen für alle Familienmitglieder.

Wenn José seine Behandlung konsequent zu Ende führt, hat er eine hohe Überlebenschance.

Stand Februar 2016: Jose hat die Chemotherapie abgeschlossen und kommt alle 3 Monate zur Kontrolluntersuchung nach Quito.

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Spende aus Deutschland / Juni 2015

Hilfe für krebskranke Kinder in Ecuador

Zentrum für Strahlentherapie spendet € 2.000

Besuch aus Südamerika erhielt das Zentrum für Strahlentherapie – dies war der willkommene Anlass, das Geld, das die Patientinnen und Patienten des Zentrum für Strahlentherapie in den letzten Monaten gespendet hatten, zu übergeben. „Sol y Vida“ heißt die Stiftung, die sich um krebskranke Kinder in Ecuador kümmert.

Ein Gruppe von Europäern hat die Stiftung 2004 gegründet: der Name setzt sich aus den spanischen Worten für Solidarität (Solidaridad) und Leben (Vida) zusammen. Letztlich wurde die Spende mögliche durch engagierte Mitarbeiter des Zentrum für Strahlentherapie und einer Vielzahl Patienten des Hauses, die sich auf diese Weise für die Behandlung im Zentrum für Strahlentherapie bedankten. Damit kam ein Beitrag von 2.000 € zusammen.

„Diese Geld kommt bei denen an, die es wirklich brauchen: ‘Sol y Vida’ hat beispielsweise geholfen, eine onkologische Kinderstation zu sanieren, Spielzeuge und Mobilar für die kleinen Patienten wurden angeschafft“, versichert die aus Ecuador angereiste ehrenamtliche Mitarbeiterin Birgit Brackemann. Im Namen der bedürftigen Kinder bedankt sie sich herzlich für die Spende: „Die Ärmsten der Armen leiden unter der derzeitigen Krise am meisten – und das sind immer die Kinder“. Zentrumsleiter Christian Weissenberger: “Wenn man dies aus erster Hand hört, wird klar, wie gut es uns letztlich geht – und wie wichtig es ist, diesen Kindern zu helfen.” Umso dankbarer sei er den vielen Patientinnen und Patienten, die das von der im Zentrum für Strahlentherapie tätigen Gesundheits- und Krankenpflegerin Tania López organisierte Spendenangebot genutzt haben.